Achtsam wandern in der Wutachschlucht

Viele Menschen folgen beim Wandern einem bewussten oder unbewussten Bedürfnis nach Ruhe und Klarheit. Im Alltag stehen wir rund um die Uhr unter Strom: Anforderungen, die von beruflicher oder privater Seite an uns gestellt werden, setzen uns unter Druck, lösen Sorgen und Ängste aus. Zudem finden weder Auge noch Geist wirklich Ruhe. Zu viele Reize prasseln auf uns ein und lösen ein Gefühl von innerer Unruhe und Stress aus. Achtsamkeit bedeutet, sich von diesen negativen Gefühlen zu lösen, indem wir den gegenwärtigen Moment bewusster erleben. Sorgen und Ängste sind zumeist Projektionen in die Vergangenheit und Zukunft – wenn wir in der Gegenwart leben, erfahren wir wieder die kraftbringende Schönheit des Augenblicks.

Verbundenheit mit dem eigenen Selbst und der Natur

Achtsames Wandern in der Natur kann in einen fast meditativen Zustand der Verbundenheit mit sich selbst und der Umwelt führen. Auf diese Weise finden wir zurück in das Hier und Jetzt und zu mehr Erfüllung im Leben. Achtsamkeit erlernen kann jeder – im Kern bedeutet sie die bewusste Wahrnehmung der äußeren Umwelt und des eigenen inneren Befindens. Beim Wandern in einer unberührten Landschaft wie der Wutachschlucht sind unsere Sinne der reinen Schönheit und Kraft der Natur ausgesetzt. Es gilt, diese Eindrücke ganz bewusst und mit allen Sinnen wahrzunehmen: das Rauschen des Flusses, der Geruch der feuchten Erde, das Gefühl der moosbewachsenen Felsen unter der Hand, die Einzigartigkeit jeder Pflanze und jedes Baumes. Die achtsame Wahrnehmung der Natur in ihrer Ursprünglichkeit schafft eine Verbundenheit mit der Umwelt, wir fühlen uns in der Welt aufgehoben und sicher. Achtsam wandern führt uns auch zu uns selbst zurück.

Einen Raum der Stille schaffen

Indem wir uns auf den Moment besinnen, wird in uns ein Raum der Stille und Klarheit geschaffen. Horchen Sie immer wieder in sich hinein und fragen Sie sich: Wie geht es mir genau jetzt? Emotionen und Gedanken werden aufkommen, die Sie ohne jegliche Wertung annehmen, und dann weiterziehen lassen sollten. Die Akzeptanz dieser Gedanken ist genauso wichtig wie das Loslassen – sonst drohen Sie, sich wieder in Vergangenem und Zukünftigem zu verlieren. Die Achtsamkeitspraxis mag zu Beginn kompliziert und mühsam klingen, die bewusste Ausrichtung der Gedanken wie ein Widerspruch zum „Flow“ erscheinen. Nach einer Weile werden Sie jedoch merken, dass eine achtsame Haltung beim Wandern keine besondere Anstrengung mehr erfordert und sie ganz von selbst ins Hier und Jetzt führt.

Regelmäßig Achtsamkeit üben

Mit regelmäßiger Achtsamkeitspraxis wird sich diese Haltung auch auf ihren Alltag übertragen und Ihnen größere Resilienz sowie mehr innere Ruhe und Klarheit verschaffen. Sie können auch Meditations- und Entspannung trainieren sowie Methoden der MBSR (mindful based stress reduction) in die Praxis des achtsamen Wanderns integrieren. Die Natur bietet den idealen Raum hierfür! Die Wutachschlucht in ihrer naturbelassenen, kraftvollen Schönheit, ihre einzigartigen Steinformationen, der Strom des Flusses und die mächtigen moosbewachsenen Felsen werfen den achtsamen Wanderer auf sich selbst zurück und lassen ihn zugleich eins mit der Umwelt werden. Entdecken Sie diesen Ort für Ihre Achtsamkeitspraxis und finden Sie dadurch zu mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag und zu mehr Erfüllung im Leben.


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